Suchen:
Subnavigation
[Presse
3. Windbranchentag Baden-Württemberg - Als Initiator des „Windcluster BW“ beteiligt sich der Ulmer Fahrzeughersteller KAMAG an dem Ausbau der Windbranche in Baden-Württemberg
Im Mai dieses Jahres hat sich der Windcluster Baden-Württemberg e.V. gegründet. Derzeit sind 31 Firmen und Organisationen Mitglied im Windcluster BW, darunter Firmen wie Würth, Lapp Kabel, Mahle, Strabag, EnBW sowie die TII Gruppe (Transporter Industry International GmbH), Muttergesellschaft der Schwerlastfahrzeughersteller SCHEUERLE, NICOLAS und KAMAG. Auf dem 3. Windbranchentag in Stuttgart setzten sich die Unternehmen für mehr Windkraft in Baden-Württemberg ein.

Vorstandsmitglieder des Windcluster BW e.V. (v. l.: Dr. Axel Müller, Geschäftsführer der TII und Finanzverwalter des Windcluster BW. Walter Döring, Verbandsvorsitzender. Jochen Wiesbauer, stellv. Verbandsvorsitzender).

Der von SCHEUERLE entwickelte und patentierte Windflügeltransporter mit Hebe-, Senk- und Schwenkfunktion für leichteres Manövrieren in z. B. engen Kurven. Der Flügel „schwebt“ über das SCHEUERLE Verwaltungsgebäude in Pfedelbach.

Montagestelle einer Windkraftanlage. SCHEUERLE FlatCombi Fahrwerke für den Wiesbauer GTK1100.
Auf dem 3. Windbranchentag in Stuttgart traf sich die baden-württembergische Windbranche zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit der Politik. Als derzeitiges Schlusslicht hinkt Baden-Württemberg im Bereich Windenergie deutlich hinterher. Die baden-württembergische Regierung wirkt dem jetzt entgegen und hat konkretisierte Pläne. Bis 2020 sollen mindestens 10 Prozent – von derzeit 0,6 Prozent – des Stroms aus heimischer Windkraft gedeckt werden. Ziel aller Beteiligten ist es nun, die rechtlichen Voraussetzungen für einen raschen Ausbau der Windenergie zu schaffen und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Hierzu solle das Landesplanungsgesetz modernisiert und damit weitere Hürden beim Ausbau der Windenergie aus dem Weg geräumt werden. Denn Baden-Württemberg verfügt über ein großes Windpotenzial, insbesondere in Waldgebieten, da die windreichen Höhenlagen großteils mit Wald bedeckt sind. Windenergie im Wald könnte zusätzlich zu einem weiteren Standbein für baden-württembergische Forstbetriebe werden. Das Windcluster BW fordert deshalb Testfelder im Nord- und Südschwarzwald sowie in der Schwäbischen Alb und in der Region Hohenlohe.
Für die Windenergie-Branche haben SCHEUERLE, NICOLAS und KAMAG spezielle Transportlösungen entwickelt, die perfekt auf die Anforderungen der Transporteure und Hersteller von Windkraftanlagen zugeschnitten sind, wie der von SCHEUERLE entwickelte und patentierte Windfügeltransporter, welcher mit seiner Hebe-, Senk- und Schwenkfunktion für leichteres Manövrieren in engen Kurven sowie auf unebenen oder im Wald gelegenen Windkraftanlagen-Montageorten sorgt. Der Flügel schwebt dann über Bäume, Mauern, Gebäude oder sonstige Hindernisse hinweg. Mit +/- 60° Lenkeinschlag wird zusätzlich eine höchstmögliche Wendigkeit garantiert. Ein weiteres Highlight sind die speziellen Fahrwerke der FlatCombi Serie für Kranaufbauen. Die FlatCombi Pendelachsfahrwerke sind leistungsstarke Trägerfahrzeuge für hoch bauende Mobilkran-Aufbauten. Damit können höhere Krangewichte transportiert und die Zahl der Einzeltransporte reduziert werden, was besonders bei der Montage von Windkraftanlagen ein entscheidender Wirtschaftlichkeitsfaktor ist. Die TII Gruppe ist somit ein wichtiger Zulieferer für die Windenergie und ist zudem einer der Hauptinitiatoren des Windcluster BW.



