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08.12.2009 00:00 Alter: 234 days

Weltrekord: 15.000 Tonnen unterwegs auf mehr als 540 Achslinien KAMAG und SCHEUERLE Modultransportern (SPMTs) in Norwegen!

 

Die KAMAG Module unter der Last.

Die Anlage wird aus der Produktionshalle gefahren.

Die KAMAG und SCHEUERLE Module beim Wählen des Lenkprogramms .

Schwerer gab’s noch nie. Auf Modultransportern (kurz SPMTs) wurden im Rahmen eines spektakulären Projekts mehr als 15.000 Tonnen bewegt. Bei einer Genauigkeit von gerade mal 2 Millimetern absolute Präzisionsarbeit.

NORWEGEN, INSEL STORD – Aker Stord in Leirvik, die größte Werft Norwegens, war der Ort des Geschehens. Hier werden die gewaltigsten Ölplattformen der Welt gebaut und ausgestattet. Der Auftrag an die beteiligten Transportspezialisten war so simpel wie anspruchsvoll: eine als Ölabscheider bezeichnete Anlage zur Abwasserbehandlung von Aker Solutions sollte von der Produktionsstätte passgenau auf ein Ponton bewegt werden. Eine Aufgabe für die Transporttechnik von KAMAG und SCHEUERLE.

Die aus 3 Sektionen bestehende Anlage beeindruckt mit ihren Dimensionen. Allein das Mittelteil bringt es auf 12.750 Tonnen Gewicht. Durchgeführt wurde das Mega-Projekt vom belgischen Schwertransportunternehmen Sarens. Im Gepäck gen Norden: 356 Achslinien Modultransporter und 16 PowerPacks von KAMAG. Doch auch das war noch immer nicht genug, um der enormen zu transportierenden Last gerecht zu werden. Mit zusätzlichen 184 Achslinien SPMTs und 6 PowerPacks aus dem Hause SCHEUERLE, die vom Schwerlastunternehmen Mammoet für diesen Transportjob angemietet wurden, waren die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung des ambitionierten Projekts geschaffen.

Nun wurden die KAMAG und SCHEUERLE Modultransporter (SPMTs) elektronisch miteinander gekuppelt und per Fernsteuerung unter die 85,3 Meter breite und 67,5 Meter lange Ladung gefahren. Mit geballter Kraft wurde die Ladung ferngesteuert auf Fahrhöhe angehoben.

Atemberaubend der Augenblick, als sich die Last in Bewegung setzte. Angetrieben von 9.400 Pferdestärken sollte die 15.000 Tonnenlast aus der Werft bewegt werden. 2.160 Räder drehten sich synchron um 90° und nach 40 Metern Diagonalfahrt war der erste Abschnitt  genommen.
Nun galt es, den Ponton zu erreichen. Wieder drehte sich eine Vielzahl von Rädern, in gerader Fahrt wurde nach weiteren 120 Metern endlich das Ziel erreicht!

Am Ziel angekommen machte sich die Präzision bezahlt, als die 3 einzelnen Sektionen der gewaltigen Ölabscheideranlage aneinander positioniert werden sollten. Präzisionsarbeit, mit der das Rekordprojekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte!

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